widerSTIMME
widerSTIMME ist ein FLINTA+-Performancekollektiv an der Schnittstelle von klassischer Musik, Performance, Theater und Musikwissenschaft.
Wir untersuchen strukturelle Ausschlüsse im klassischen Musikbetrieb und machen Werke von Komponist*innen sichtbar, die aufgrund von Geschlecht, Herkunft oder Klasse marginalisiert wurden.
Unsere Arbeiten entstehen aus künstlerischer Forschung und kollektiver Praxis. Wir entwickeln performative Interventionen im öffentlichen Raum, die Konzert mit Performance in Verbindungen bringen und sich dabei an gesellschaftlichen Fragestellungen orientieren..
Begleitend schaffen wir durch Workshops und digitale Archivierung nachhaltige Zugänge zu einer erweiterten Musikgeschichte. Dabei bemühen wir uns, eine niedrigschwellige Austauschebene zu schaffen und durch regelmäßige Praxis unseren Beitrag für eine intersektional feministische Kanonbildung zu leisten.
widerSTIMME steht für Empowerment, Resonanz und Erinnerungskultur im Wandel.
Wir träumen von einer Praxis, die Kunst nicht von gesellschaftlicher Verantwortung trennt. Wir wollen zu einer Erinnerungskultur beitragen, die Macht hinterfragt und neue Narrative hörbar macht.
Unsere Arbeit beginnt im Archiv und endet im Stadtraum. Wir recherchieren verdrängte Musikgeschichte, übersetzen sie in performative Formate und öffnen Räume für neue kollektive Erfahrungen. Dabei verbinden wir künstlerische Praxis mit wissenschaftlicher Perspektive und schaffen Kontexte, in denen Hören, Körper und gesellschaftliche Fragen ineinandergreifen. Wir entwickeln Formate, die Zugänge erweitern statt Grenzen festschreiben:
diskriminierungssensibel, intersektional und öffentlich wirksam
