Carla Markmann

„Meine Arbeit im Projekt widerSTIMME gibt mir das Gefühl, tatsächlich etwas erreichen zu können. In der geisteswissenschaftlichen Forschung dreht man sich oft in der eigenen Blase im Kreis. Man denkt und diskutiert viel, ohne Realitäten zu schaffen und Veränderungen anzustoßen. Mit der Projektarbeit habe ich eine Handlungsmacht bekommen: Ich kann meinen eigenen Kanon erstellen und die Themen in den Fokus rücken, die für mich wirklich wichtig sind.“ 

Carla (sie) studiert Musikwissenschaft an der Universität Münster. Thematisch fokussiert sie die Zusammenhänge von Musik und Gender und Fragen der kulturellen Vermittlung. Die klassische Musik entdeckte sie schon sehr früh für sich, maßgeblich war hier der Instrumentalunterricht der Querflöte und später auch des Cellos. Mit dem Studium der Musikwissenschaft wurden ihr erstmals auch die großen Forschungs- und Repräsentationslücken im Bereich der musikwissenschaftlichen Gender Studies deutlich. Seitdem versucht Carla in ihrem Studium und Alltag auf feministische Perspektiven aufmerksam zu machen, FLINTA+ Komponist*innen in den Fokus zu rücken und den Musikkanon kritisch zu hinterfragen. Intersektionalität liegt ihr dabei besonders am Herzen.

zurück zum Team