
“Warum sieht der klassische Musikkanon heute so aus, wie er aussieht? Und wie vielen verschiedenen Perspektiven wird in diesem Kanon wirklich eine Stimme gegeben? Ich finde es spannend und wichtig, dies zu hinterfragen und den Kanon zu erweitern – nicht, weil die Musik, die wir spielen und hören, falsch ist, sondern weil es noch so viel mehr zu entdecken gibt.”
Johanna (sie) studiert Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Kultur- und Sozialanthropologie in Münster. Zur klassischen Musik fand sie zunächst vor allem über das Klavierspielen. Neben ihrer Liebe zu Musicals weckten Erfahrungen als Regiehospitanz/ -assistenz auch eine wachsende Faszination für die Oper und die verschiedenen Facetten von Musiktheater und Performance. Ihr ist es ein großes Anliegen, diese Interessen nicht im Vakuum existieren zu lassen, sondern sie mit intersektional feministischen Werten zu verbinden und so zum Ausdruck zu bringen.
