
“Wir lernen Dinge verstehen, indem wir sie sehen und fühlen, denke ich zumindest. Durch die Inszenierung sehe ich die Möglichkeit ,ungehörten Stimmen und Perspektiven Ausdruck zu verleihen und somit meinen Beitrag ,zu den meist nur intellektualiesierten Debatten, um Ungleichheit und Diskriminierung aller Formen, zu leisten.”
Katarina Vikulova (sie) arbeitet als Theaterpädagogin und Regisseurin an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis und sozialem Raum. Nach ihrem Studium der Pädagogik und Soziologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg spezialisierte sie sich auf performative Formate, die theatrale Mittel mit gesellschaftlichen Fragestellungen verbinden. Seit 2018 realisiert sie eigenständige Theaterprojekte mit Menschen unterschiedlicher Altersgruppen.
Ihre Arbeit baut auf partizipative Produktionsformen auf, die dramatische Prozesse als Erfahrungsräume für Empathie, Selbstwirksamkeit und kollektives Aushandeln begreifen. Ihre Regiearbeiten, darunter „Teenietus“ (2022), „Wir schreiben Geschichte(n)“ (2022), „Mona fühlt’s nicht“ (2023) und „Lieferketten-befreiungstheater“ (2025), befassen sich mit Fragen sozialer Teilhabe und Ausschlüssen, sowie der Beleuchtung von Verhältnissen sozialer Ungleichheit.
Neben ihrer freien künstlerischen Tätigkeit arbeitet sie als Pädagogin und Projektleiterin in verschiedenen Bildungskontexten und entwickelt Formate, die theatrale Methoden als Instrument gesellschaftlicher Verständigung einsetzen.
