Pauly Krüger

“Klassische Musik ist ein Spiegel unserer Gesellschaft und wie tief wir patriarchal, sexistisch, kolonialistisch, rassistisch (you name it) geprägt sind. Als junger Mensch diesen Kunstbereich mitzuprägen bedeutet für mich, mich mit gesellschafts-politischen Themen in meiner Kunst auseinanderzusetzen und dies sichtbar zu machen. widerSTIMME ist darin ein emanzipatorischer Handlungsraum.”

Pauly [ˈpaʊlai] Krüger (-/they) ist freischaffend als Sopranist*in und Performancekünstler*in mit einem Schwerpunkt auf feministischer Kunst tätig. They studierte klassischen Gesang (kA) an der Musikhochschule Münster in der Klasse von Prof. Ines Krome und ist aktuell in den Projekten widerSTIMME (Performance), kammer.musik (elektronische Musik mit klassischen Gesang) und Trio Fatale (gleichberechtigtes Trio aus Klavier, Gesang und Trompete, 1. Preis Stimme PLUS Münster 2024) mit regelmäßigen Konzerten aktiv. Dabei experimentiert they mit der Stimme interdisziplinär an den Rändern von Genre-Grenzen und nutzt Musik als politisches Medium. In allen Projekten, in denen they tätig ist, werden queer- und intersektional-feministische und gesellschaftliche Themen durch die Verbindung von Tradition und Avantgarde in der Musik thematisiert. Neben der Arbeit an eigenen Projekten war und ist Pauly als freischaffende*r, konzertante*r Solist*in engagiert, wie zum Beispiel mit der Sopran-Solopartie in Mendelssohns Paulus (2026) und Bachs Johannespassion (2025) mit der Evangelischen Studentenkantorei Münster unter der Leitung von Prof. Ellen Beinert sowie mit der Sopranpartie Pergolesis Stabat Mater (2022).

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