Was machen Erwartungen mit den Träumen eines Menschen?

Durch Erinnerungen und Zukunftsvorstellungen zeichnet unbeSTIMMte Träume – who cares? einen Weg zwischen Intimität und Öffentlichkeit. Mit unserer Inszenierung begeben wir uns in den öffentlichen Raum und besprechen entlang alltäglicher Szenen die gesellschaftlichen Erwartungen, die sich in ihnen widerspiegeln. Dabei stehen sowohl individuelles Denken und Handeln als auch deren Folgen für das Zusammenleben im Mittelpunkt. Auf diesem Weg versuchen wir, Machtverhältnisse, die in unserem Alltag oft unsichtbar oder unbemerkt bleiben, hörbar, sichtbar und erlebbar zu machen.

Das thematische Zentrum unserer Performance ist die Carearbeit.

Mittels drei szenischer Elemente – Bett, Wäscheleine und gedeckter Tisch – entstehen Alltagssituationen, die Fragen nach Sichtbarkeit, Erwartungen, gesellschaftlichen Normen sowie den Mechanismen von Macht, Fürsorge und Verantwortung aufwerfen.

Die Musik von Komponistinnen macht in der Inszenierung das entscheidende Erzählelement aus. Die Komponistinnen mussten sich zu ihrer Zeit jeweils auf ganz individuelle Weise mit Fragen nach gesellschaftlicher Position, Aufgaben und Möglichkeiten der Selbstverwirklichung auseinandersetzen. Ihre Musik bietet daher ein anregendes Medium, um sich den zentralen Fragen unserer Performance anzunähern.

Stücke der Performance

„The Cloths of Heaven“

„I Am in Doubt“

„Forest Scenes“

„Cradle Song“

„Love Let the Wind Cry… How I Adoree Thee“

„Fado das tricanas de Coimbra“

„To a Moon Flower“

„Amor“

Termine und Orte

Performance Premiere, Start am Marienplatz Münster

Performance, Start am Marienplatz Münster

2-stündiger Workshop zur Performance in der a.cat Münster

Performance beim Symposium des DVSM, Fasanenstraße 1b, Berlin